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Glossar

Begriffe, die in den Anleitungen vorkommen. Aus den Texten wird beim ersten Auftreten hierher verlinkt; du kannst also weiterlesen und nur nachschlagen, was du brauchst.

Das Informationsblatt zum Buch für Presse und Buchhandel: Titel, Autorin oder Autor, Erscheinungstermin, Umfang, Preis, ISBN, Genre, Zielgruppe und ein kurzer Inhaltstext. Der Name stammt aus der Zeit, als solche Zettel den Rezensionsexemplaren lose beilagen.

In der Plattform entsteht der Waschzettel aus den Angaben, die du am Buch pflegst, und erscheint automatisch im Presse-Kit.

Der werbende Text auf der Buchrückseite oder der vorderen Umschlagklappe. Er soll neugierig machen und verrät bewusst nicht alles. Nicht zu verwechseln mit dem Waschzettel, der sachlich informiert statt zu werben.

Eine bestimmte Erscheinungsform eines Buchs: Taschenbuch, gebundene Ausgabe, E-Book, Hörbuch. Jede Ausgabe hat eine eigene ISBN, einen eigenen Preis und oft ein eigenes Cover. In der Buchbranche spricht man auch von Edition.

Die Internationale Standardbuchnummer, eine 13-stellige Kennnummer, unter der eine bestimmte Ausgabe im Buchhandel eindeutig bestellbar ist. Jede Ausgabe braucht eine eigene: Taschenbuch und E-Book desselben Titels haben verschiedene ISBN.

Ein kostenloses Exemplar, das vor oder nach Erscheinen an Presse, Blogs oder Lesekreise geht, damit dort darüber geschrieben wird. Auch Leseexemplar genannt.

Ein Datum, bis zu dem über ein Buch noch nicht öffentlich berichtet werden soll, im Fachjargon auch Embargo. Rezensionsexemplare gehen früh raus, veröffentlicht werden darf aber erst danach, damit alle Berichte zum Erscheinen gleichzeitig laufen.

In einem Presse-Kit bleibt bei gesetzter Sperrfrist die Seite lesbar, die Dateien lassen sich aber erst nach dem Datum herunterladen.

Ein Auszug aus dem Buch, meist die ersten Kapitel, der frei weitergegeben werden darf.

Eine verabredete Folge von Beiträgen über ein Buch auf mehreren Blogs oder Social-Media-Kanälen, meist rund um das Erscheinen. Jede Station bekommt ein eigenes Datum und oft ein eigenes Thema.

Eine Seite, auf der du das Material zu einem Buch bündelst: Waschzettel, Cover, Leseprobe, Leserstimmen, Vita. Du teilst nur den Link, die Seite zeigt immer den aktuellen Stand. Im Deutschen auch Pressemappe, hier meist Presse-Kit genannt.

Ein einmaliger Link per Mail, mit dem du dich anmeldest, statt ein Passwort einzugeben. Er gilt nur kurz und verfällt nach der ersten Nutzung. Technisch heißt so etwas Magic Link.

Ein kurzer, wörtlicher Ausschnitt aus einer Rezension, den du freigegeben hast und öffentlich zeigen darfst, zusammen mit dem Anzeigenamen der rezensierenden Person.

Eine mit einem Stern markierte Leserstimme, deine Bestenauswahl je Buch. Presse-Kits lassen sich so einstellen, dass sie nur diese zeigen.

Eine Gruppe von Kontakten mit gemeinsamem Merkmal, etwa Presse, Blogs oder Lesekreise. Du wählst beim Versand ein Segment statt einzelner Adressen.

Die Liste der Adressen, die sich abgemeldet haben. Sie werden nicht mehr angeschrieben, auch dann nicht, wenn sie in einem anderen Segment auftauchen oder erneut importiert werden. Im Fachjargon Suppression-Liste.

Ein Kauflink, an dem du mitverdienst, meist Affiliate-Link genannt. Er muss als Werbung gekennzeichnet werden; die Website erledigt das für jeden Link, den du entsprechend markiert hast.

Der Vorgang, bei dem neue Rezensionen von den Portalen eingelesen werden. Er erkennt, was neu ist und was sich geändert hat, und legt nichts doppelt an.

Die Beobachtung öffentlicher Buchverzeichnisse auf Fälle, die deinen Büchern verdächtig ähneln, etwa Fälschungen unter deinem Namen. Gefundenes wird immer als Verdacht bezeichnet, nie als erwiesener Fall, und von dir bewertet.